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Was ich eigentlich in den USA suche?

Abenteuerlust, Freiheitsliebe, Charakterstärke, Sensibilität, Menschlichkeit – dazu eine Brise Temperament, Gefühl und Verrücktheit: ja, das muss ich sein. Ich liebe das Leben, die Menschen, die Erde, Erfahrungen und intensive Erlebnisse. Mich als Persönlichkeit zu finden, zu definieren und zu akzeptieren ist mein größtes Lebensziel.

Tja, also um meine stete Neugierde und Unruhe zufrieden zu stellen, muss ich mir manchmal schon was einfallen lassen☺

Nun, mein neuester Coup ist die Planung des wohl größten und herausfordernsten Trips meines Lebens.

Das Paradies, in welchem anzugtragende Manager auf dem Skateboard zur Arbeit fahren, in welchem 150 Kilo-Frauen mit figurbetonter Leggins lässig an der Ampel stehen und in welchem Freundlichkeit zum Lifestyle gehört ist mein neuer Lebensraum – und dieses Paradies heißt California.

Also erst mal, Welcome to California!

Nun, hier kurz die Chronologie meiner Entscheidungsfindung:


Juli 2006

EF-Miami
Was ein turbulentes Jahr, die Fussball WM und deren Vorbereitung hält mich ganz schön auf Trab. Hey, aber alles super gelaufen – Deutschland ist 3. – Danke Jungs! WM vorbei, ich brauch erst mal Urlaub. Cool, ich geh nach Miami auf die Sprachschule und zwar alleine, muss mal raus.

Sonne, Sommer, Strand, Hitze☺ Ich allein in Miami☺ Wie aufregend☺ Ja, aber auch hier ist man vor den Deutschen nicht gefeit. Hello, my name is Natalie, I am fine and how are you. „Mit mir kannst du Deutsch reden“ – okay, so lernte ich dann Anja kennen, better known as workingclasshero.

Hey cool am 4. Tag war erst mal 3 Tage Schule schwänzen angesagt, hab was besseres vor: Wir fahren mit nem Italianer durch Florida. War echt witzig: Schlüssel im Kofferraum vergessen, Landkarte in den Everglades verloren, von Polizist fast verhaftet – aber sonst echt ohne Zwischenfälle der ganze Trip.

Restliche Zeit war auch super, Schule schwänzen war kein Problem, denn unser Klassenlehrer James war Anjas Kumpel. James war echt n verrückter Typ – ehemaliger Schauspieler in L.A. (oder auch nicht, wer weiß das schon)..

Nun ja: kurz um, ich liebe Amerika.


August 2007

California – wir kommen!
Ist echt schon wieder viel passiert, vor allem bin ich um 1 Jahr gealtert☺ Oh man, so langsam tickts☺ Egal, workinglcasshero und ich bereiten uns auf einen weiteren USA Trip vor.

05. August, Landeanflug über Las Vegas: Pilot: „a little bit rough air here“ – Ich: Oh nein, ich will raus hier“. Nun okay, wir sind gut gelandet, nachdem Anja mir mal wieder aufgezählt hat, aus wie vielen Einzelteilen ein Flugzeug besteht und wie viele potentielle Fehlerquellen das dann sind, na prima.

Nun, ich und Anja erst mal on the road, natürlich stilecht mit nem Ford Mustang.
Don`t sing while driving the car – ja sollte man nicht tun. Naja, wir sind trotzdem singend durch die Wüste gefahren. Und ja Mama, ich pass auf mich auf.

Nach der Wüstentour und nem Stopover am Grand Canyon, Zion Nationalpark, Brice Canyon und Santa Barbara (wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen) – sind wir im wunderschönen Oceanside gelandet. Was ein Name, so anmutend schön, so herrlich erfrischend, so wundervoll aufregend. Ja und genauso aufregend gestaltete sich auch mein Trip dort. Rosarote Brille, große Liebe – Leidenschaft: Matt ist 32, ist Bartender und hat Augen wie „Flashlights“. I have never been in love like that. Matt wohnt im Übrigen in der South Pacific Street – ja, genau da, wo auch schon Tom Cruise seine Angebetete mit dem Motorrad besucht hat. Echt wie im Film.

James haben wir auch wieder getroffen – er ist von Florida noch Oceanside gezogen und arbeitet nach einem kurzen Zwischentrip in Rom wieder als Englisch-Lehrer.

Das waren die 3 tollsten und intensivsten Wochen meines Lebens – California, ich komme wieder!

27. August 2007 - Flughafen Las Vegas in der Warteschlange bei Condor – Deutschland rückt merklich näher: „Ich habe doch Comfort Class gebucht, warum muss ich hier jetzt warten?“ – und ich frage mich, warum müssen die Deutschen sich immer beklagen??? Ich sitze heulend auf meinem Koffer und habe zum ersten Mal das Gefühl, die Welt geht unter. Ich beschließe, ich ziehe nach Oceanside.

Ca. 14 Stunden später – Flughafen Frankfurt – ich sehe meine Eltern wieder. Ich habe eine Fahne und ein Tattoo und heule die ganze Zeit. Ich glaube, meine Eltern haben einen Schock. Nun, ich habe die nächsten 4 Monate damit verbracht, in mein Kissen zu heulen und mich selbst zu bemitleiden. Bis, ja bis das neue Jahr angefangen hat.

Januar 2008

Ich werd Doktor!
Die stundenlange, verzweifelte Recherche nach einer adäquaten Lösung für mein Amerika-Problem hat zum Erfolg geführt. Ja, es gibt da tatsächlich eine Uni in San Diego, an der ich meinen Doktor in BWL machen kann und die auch deutsche Studenten aufnimmt. Das ist der Durchbruch und der Anfang vom Stress:

TOEFL Test
Visum
Bankzertifikat
Arzttermine
Versicherungen
Formulare
DS156
DS158
Zeugnisse
Zahlreiche Briefe auf Englisch
Nachweise

Ich kann es nimmer sehen – aber ich halte durch.

März 2008

Ich bin wieder in Oceanside!
Workingclasshero und ich sind wieder in Oceanside. Geile Zeit. Ich habe alles abgecheckt, Termin an der Hochschule, Apartmentanlagen, so ein paar Kontakte und zu guter letzt auch Matt, den Bartender.

Hat alles super geklappt, es ist das Richtige. Fühle mich am Leben und es hat sich gelohnt, zu warten.

Leider muss ich auch diesesmal wieder gehen, aber: I will be back soon.

Juni 2008
TOEFL Test

Juli 2008
Botschaftstermin

September 2008
Geplanter Abflug










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